Moralische Lizenzierung wirkte 2001. 2024 lief sie rückwärts.
Eine gute Tat sollte eine schlechte erlauben. Eine Metaanalyse aus 91 Studien ergab d = 0,31. Eine Replikation 2024 mit 932 Personen fand das Gegenteil.
Lesen →Good People Map — Karte der guten Taten. Hilf oder finde Unterstützung in der Nähe.
Dein Leuchtturm im digitalen Meer — Artikel über Psychologie, Güte und persönliches Wachstum.
28 Sep 2026
Fünf Postämter in Assam, Indien, haben fast 9.000 Menschen die Augen getestet und kostenlose Lesebrillen ausgegeben, meist an Menschen, die nie eine hatten. Warum die Post als Klinik funktioniert, was eine Studie in den Teegärten zeigte und was der Pilot noch nicht belegt.
25 Sep 2026
Am 23. September 2026 beendete der HALO Trust nach 27 Jahren sein Programm im Kosovo. Von 585 Minen- und Bombenopfern seit 1999 fielen 438 in die ersten zwei Jahre. Entscheidend war die Räumung, die Flughafen, Autobahn und Bergwege öffnete; rund 6,67 km² Streumunition räumt das Kosovo nun selbst.
23 Sep 2026
2 117 Pferche in Nordtansania sind Zäune, die in lebende Bäume eingewachsen sind; ein kontrollierter Vergleich schreibt ihnen 99,9 Prozent abgewehrter Nachtangriffe zu. In Kenia erwies sich die Entfernung zur nächsten verstärkten Boma als bester Vorhersagewert dafür, ob die eigene repariert wurde.
23 Sep 2026
Mehr als 450 Familiengesundheitshäuser haben eine Hebamme für 82 Prozent der Frauen in Fußreichweite gebracht. Die Arbeit von 1994, die alle mit dem Titel zitieren, sagt: Entfernung war nur eine Verzögerung von dreien.
21 Sep 2026
Ein Segelclub in Galicien unterrichtet seit 2012 kostenlos angepasstes Segeln, für rund 150 000 Euro im Jahr. Die technische Barrierefreiheit ist längst gelöst — paralympisch abgelehnt wurde die Sportart trotzdem dreimal.
20 Sep 2026
Ein Dekret verbot 2021 den Haifischfang in ganz Kolumbien und änderte an der Wayuu-Küste fast nichts. Ein Projekt, das den Fischern ein Notizbuch gibt, änderte siebzehn von zwanzig Booten.
Eine gute Tat sollte eine schlechte erlauben. Eine Metaanalyse aus 91 Studien ergab d = 0,31. Eine Replikation 2024 mit 932 Personen fand das Gegenteil.
Lesen →Vierundfünfzig Studentenpaare schrieben einem Kommilitonen, den sie aus den Augen verloren hatten. Absender schätzten 5,57, Empfänger sagten 6,17.
Lesen →Von 337 Menschen, die in echten Straßenkonflikten nur schlichteten, wurden 12 getroffen. Keine Waffen, keine Kopfstöße. Was die Zahl heißt — und was nicht.
Lesen →Ein Absatz, der erklärte, warum ein genanntes Kind mehr bewegt, ließ die Leute ihr weniger geben — und der Statistik nicht mehr. 2,83 Dollar gegen 1,26.
Lesen →Nicht die Verwaltungskosten stören, sondern selbst dafür zu zahlen. Als ein anderer dieselben Kosten übernahm, verdoppelten sich die Spender: 855 gegen 475.
Lesen →Rokia brachte doppelt so viel ein wie die Statistik. Statistik dazu — es fiel. Die Verzerrung erklärt — es fiel erneut, nach unten.
Lesen →In Schweden halbierte Bezahlung fast die Zahl der Spenderinnen. In den USA ließ ein T-Shirt die Spenden steigen. Beides stimmt — der Unterschied ist der Punkt.
Lesen →17 303 Geldbörsen in 40 Ländern. Leere kamen zu 40 Prozent zurück, die mit 94 Dollar zu 72. Was das zeigt und was nicht.
Lesen →Die 38 Zeugen im Fall Kitty Genovese hat es nie gegeben. Dann zeigten 219 Überwachungsaufnahmen aus drei Städten, wie oft jemand wirklich eingreift.
Lesen →Eine Metaanalyse sagte 47 Prozent weniger Sterblichkeit. Korrigiert waren es 24. Dann prüften 617.466 Nordiren die Zahl härter als je zuvor.
Lesen →Ein Experiment von 2008 mit 46 Personen wurde zum Satz ohne Quelle. Eine präregistrierte Replikation fand beim Originalmaß nichts. Was übrig blieb.
Lesen →In Versuchen mit 14.000 Fremden unterschätzten Menschen ihre Chance auf ein Ja um 48 Prozent. Was das für eine Bitte am Bildschirm heißt.
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